Die Beatmungsform der "Volumetric-Diffusive-Respiration" über ein neuentwickeltes PHASITRON ® mit zyklisch unterbrochener Pulsationsfrequenz wurde in den frühen 80er Jahren von Prof. Dr. F.M. BIRD in den U.S.A. entwickelt. Die Idee ist, dass Diffusion, Konvektion und auch Perfusion bei intensivbetreuten Patienten durch die Beatmungsform beeinflusst werden können. Bei dieser neuen Form der "positiven Überdruckbeatmung" wird der Flow mit der eingestellten Pulsationsfrequenz (z.B. 900 /min) in periodischen Abständen (z.B. 12 /min) mit einem I:E Verhältnis von 1:1 dem Patienten appliziert. Dies bewirkt eine Verbesserung sowohl der Diffusion als auch der Perfusion und regt die Sekretolyse an. Durch die periodische, normofrequente Unterbrechung und durch die Möglichkeit der Änderung des kleinen i:e Verhältnisses der einzelnen Pulsationen ist die CO2-Elimination gut beherrschbar. Das Herzstück dieser neuen Beatmungsform ist das PHASITRON®-Ventil. Es dient durch die spezielle Flowcharakteristik als pneumatische Kupplung zwischen Patient und Respirator.